Begriffe & Definitionen von A-Z

In unseren Texten und Datenblättern verwenden wir technische Begriffe und Definitionen. Teilweise auch englische Begriffe für technische Daten. Für die wichtigsten dieser Begriffe finden Sie hier eine kurze Erklärung oder Übersetzung. Bitte beachten Sie, dass diese Begriffe nicht "genormt" sind. Andere Firmen oder Institutionen verwenden eventuell andere Begriffe, Erklärungen oder Deffinitionen. Sollten Sie etwas Wichtiges vermissen, wir freuen uns über Ihre Ergänzungen.

Ambient temperature:
Temperaturbereich, Bereich der Umgebungstemperatur auf den sich die technischen Daten der Geräte beziehen. 

Analogschnittstelle:
Ermöglicht die Fernbedienung der Netzgeräte über ein 0...10V Analogsignal (andere Ausführungen, z.B.4...20mA, optional) oder durch den direkten Anschluss von Potentiometern, Anzeigeinstrumenten, PC ´s mit AD-Wandler oder SPS-Steuerungen etc.. Die Schnittstelle ist bei den meisten Heinzinger-Netzgeräten standardmäßig vorhanden.Potentialgetrennte Ausführungen sind als Option verfügbar.

Batteriekennlinie:
Einstellbarer Innenwiderstand des Netzgerätes. Dient zur Simulation einer Spannungsquelle mit Innenwiderstand (Batterie, Brennstoffzelle etc.). In dieser Betriebsart regelt das Netzgerät eine eingestellte Ausgangsspannung bei Stromfluss um genau den Faktor .U=Ri *Iist (U=Differenz der eingestellten zur reellen Ausgangsspannung; Ri =eingestellter Innenwiderstand; Iist =aktueller Ausgangsstrom) zurück. Im Gegensatz zu einer „echten "Batterie sind damit absolut reproduzierbare und genaue Werte, auch im Dauerbetrieb, möglich. 

bis >:
Der angegebene Zahlenwert stellt den maximalen Bereich für Standardgeräte dar. Auch höhere Werte sind auf Anfrage möglich.

CC-Mode:
Constant-Current-Mode, Betrieb des Netzgerätes als Konstantstromquelle.

Current stabilization:
Stromstabilisierung, gibt die technischen Daten für den Betrieb im CC-Mode an.

CV-Mode:
Constant-Voltage-Mode,Betrieb des Netzgerätes als Konstantspannungsquelle.

Digitalschnittstelle:
Optionale Schnittstelle die eine Bedienung der Netzgeräte über digitale Interfaces (z.B. RS232,RS485,IEEE488 u.a.) ermöglicht. Als Option oder Zubehör für alle Heinzinger-Netzgeräte lieferbar.

Discharge time:
Entladezeit, gibt an in welcher Zeit sich die Spannung am unbelasteten Ausgang auf <50V (oder <1%bei HV-Geräten) abgebaut hat.

Doppelstabilisierte Netzgeräte:
Lineare transistorgeregelte Netzgeräte mit Vorstabilisierung.

Einstellauflösung: siehe setup accuracy

Einstellbereich: siehe setup range

Electronic common:
Massebezugspunkt der internen Geräteelektronik.

Fernbedienung: siehe Analogschnittstelle

Fühleranschluss: siehe Sense

Getaktete Netzgeräte: siehe Switch Mode Power Supplies

hp , High Precision Netzgeräte:
Heinzinger Netzgeräte mit noch weiter verbesserten Ausgangsdaten von<0,001%,und besser, für hochpräzise Anwendungen.

HV, High Voltage:
Hochspannung, Heinzinger-Netzgeräte sind für Spannungen bis >300.000V lieferbar.

IEEE488: siehe Digitalschnittstelle.

Interlock:
Der interne Interlock schaltet den Geräteausgang bei internen Fehlfunktionen ab. Über einen externen Interlock kann das Gerät z.B.in eine vorhandene Ausschaltschleife integriert werden. Eine Schnellentladeschaltung ist optional ebenfalls möglich.

Kalibrierung:
Überprüfung der Ausgangsdaten auf die Spezifikation, rückführbar auf nationale Prüfnormale. Eine Kalibrierung unserer Netzgeräte bieten wir gerne an. Neugeräte können auf Wunsch mit einem Kalibrierzertifikat ausgeliefert werden. Darüber hinaus führen wir regelmäßige Hersteller-Kalibrierungen im Rahmen von Service-oder Wartungsverträgen durch.

Konstantspannungsquelle: siehe CV-Mode

Konstantstromquelle: siehe CC-Mode

Leistungsregelung:
Ermöglicht die Vorgabe der Leistung über 10-Gang-Potentiometer (optional auch über Schnittstelle). Für viele Heinzinger-Netzgeräte als Option verfügbar.

Line regulation:
Netzausregelung, gibt die maximale Abweichung der Ausgangsgröße bei einer definierten Änderung der Netzversorgung an.

Lineargeregelte Netzgeräte:
transistor- oder thyristorgeregelte Netzgeräte.

Load regulation:
Lastausregelung, gibt die maximale Abweichung der Ausgangsgröße bei einer definierten Laständerung an.

Master-Slave-Betrieb:
Verbundbetrieb von zwei Netzgeräten, dabei dient ein Gerät als Steuergerät (Master), das zweite (Slave) reagiert automatisch auf die Änderungen am Steuergerät. Bei den meisten Heinzinger-Netzgeräten in Verbindung mit Analogschnittstelle und speziellem Kabel möglich.

NC:
Bezeichnung für Kontakte mit Ruhestellung „Kontakt geschlossen ". Durch Betätigen des Kontaktes wird der Stromkreis geöffnet. Verwendung z.B. in Sicherheitsschleifen.

Nennleistung:
Die maximale Ausgangsleistung des Netzgerätes.

Nennspannung:
Die maximale Ausgangsspannung die am Netzgerät eingestellt werden kann. Alle technischen Daten beziehen sich jeweils auf den Nennwert des Gerätetyps.

Nennstrom:
Der maximale Ausgangsstrom der am Netzgerät eingestellt werden kann. Alle technischen Daten beziehen sich jeweils auf den Nennwert des Gerätetyps.

NO:
Bezeichnung für Kontakte mit Ruhestellung „Kontakt geöffnet ". Durch Betätigen des Kontaktes wird der Stromkreis geschlossen.

Output potential:
Potentialbezug der Ausgangsspannung, viele Heinzinger-Netzgeräte sind potentialfrei bis zu einer definierten Spannung.

Output terminals:
Ausgangsklemmen bzw. Ausgangsstecker, jeweils abgestimmt auf Nennspannung und Nennstrom der Netzgeräte. Wo erforderlich werden diese berührsicher ausgeführt.

Parallelschaltung:
Zusammenschaltung von Netzgeräten um den Ausgangsstrom zu erhöhen. Bei dieser Schaltungsart entspricht der Gesamtstrom der Summe der Ströme aller angeschlossenen Netzgeräte.

Polarität:
Ausgangspolarität bezogen auf den Massepunkt der Regelelektronik ,der immer mit einem der beiden Ausgangspole verbunden ist (bei HV-Netzgeräten ist der Massepunkt standardmäßig geerdet).

Potentialfrei:
Isolierter Aufbau ohne galvanische Verbindung zur Erde. Der maximale Potentialunterschied ist definiert.

Potentialtrennung:
Galvanische Trennung der Analogschnittstelle von der Regelelektronik und vom Ausgang des Netzgerätes.

Regelzeit: siehe response time

Reihenschaltung:
Serienschaltung von Netzgeräten um die Spannung zu erhöhen. Bei dieser Schaltungsart entspricht die Gesamtspannung der Summe der Spannungen aller angeschlossenen Netzgeräte.

Reproducibility:
Reproduzierbarkeit, Angabe mit welcher Genauigkeit ein einmal eingestellter Wert später (unter identischen Bedingungen) wieder hergestellt werden kann.

Reproduzierbarkeit: siehe reproducibility

Response time:
Regelzeit, Zeit die Spannung oder Strom brauchen um unter definierten Laständerungen den ursprünglichen Wert wieder zu erreichen.

Restwelligkeit: siehe Ripple

Ripple:
Restwelligkeit,der Ausgangsspannung überlagerte Wechselspannung ,Peak-Peak-Messung an ohmscher Last

RS232: siehe Digitalschnittstelle

RS485: siehe Digitalschnittstelle

Sense:
Fühleranschlüsse mit deren Hilfe die Spannungsabfälle auf der Lastleitung ausgeregelt werden können. Dient zur genauen Spannungsmessung unmittelbar an der angeschlossenen Last.

Setup accuracy:
Einstellauflösung, kleinstmögliche Auflösung der Einstellung (i.d.R.für Einstellung über Poti angegeben).

Setup range:
Einstellbereich, Bereich in dem die Ausgangsgröße eingestellt werden kann.

Spannungsregelung: siehe CV-Mode.

Stabilität: siehe stability.

Stability:
Stabilität,maximale Abweichung der Ausgangswerte über einen definierten Zeitraum.

Stromregelung: siehe CC-Mode.

Switch-Mode Power Supplies:
Getaktete Netzgeräte,Regelung über Pulsbreitenmodulation.

Temperaturbereich: siehe ambient temperature.

Temperature coefficient:
Temperaturkoeffizient, gibt die Abweichung der Ausgangswerte bei Änderung der Umgebungstemperatur unter sonst konstanten Bedingungen an.

Temperaturkoeffizient: siehe Temperature coefficient.

Trackingbetrieb: siehe Master-Slave-Betrieb.

Umpolung:
Für viele Netzgeräte kann als Option eine mechanische oder elektrische Umpolung der Ausgangsspannung angeboten werden. Als Standardoption für Geräte der PNC-Serie, für andere Typen auf Anfrage.

Voltage stabilization:
Spannungsstabilisierung, gibt die technischen Daten für den Betrieb im CV-Mode an.

Widerstandsregelung: siehe Batteriekennlinie

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